Spenden für Kinder in Afrika

Immer wieder ruft die Bürgelschule zu Spenden auf. Diesmal wollen wir gemeinsam mit dem ehemaligen Bürgelschüler Enrico Baumgardt, der als Obermaat bei der Bundesmarine tätig ist, Kinder in Afrika unterstützen. Enrico wird im Rahmen des EU-Einsatzes “ATALANTA” Ende Januar zum Horn von Afrika in See stechen. Mit seiner Mannschaft sorgt er für den Schutz der Handelsschiffe vor Somalia. Neben diesem internationalen Sondereinsatz ist es ein besonderes Anliegen der Besatzung, Sachspenden an Kinder direkt zu übergeben. In der Bürgelschule werden gut erhaltene Spielsachen und Kinderbekleidung gesammelt. Der zentrale Abgabetag für diese Sachspenden ist der 6. Januar 2012. Aus Sicherheitsgründen werden alle Spenden kontrolliert, bevor sie an Bord genommen werden. Daher ist es sinnvoll, die Sachspende nicht zu verschnüren oder Pakete zu verkleben. Alles muss offen sichtbar sein! Enrico wird die Bürgel-Spenden von der Schule abholen und direkt an die Kinder in Somalia übergeben. Bitte daran denken, dass Winterbekleidung oder elektronische Spielgeräte als Spenden nicht geeignet sind! Wer sich mit einer Geldspende beteiligen möchte, überweist unter dem Stichwort “Atalanta” auf das Konto 000 103 1961 des Schulfördervereins bei der Volksbank Rathenow (BLZ 160 9 1994). Von den eingehenden Spenden werden geeignete Sachmittel erworben. Wo genau am 6. Januar die Spenden entgegen genommen werden, wird per Schulaushang bekannt gegeben.

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6. Bowling-Schulmeisterschaft

Das Team “Pin-Shooters” war mit viel Freude bei der Meisterschaft dabei, auch wenn in der Team-Wertung andere besser waren

In Kooperation mit unserem langjährigen Partner SuperBowl GmbH Premnitz fand zum 6. Mal das beliebte Nikolausbowling um den N1-Wanderpokal statt. Die inoffizielle Bowling-Schulmeisterschaft findet traditionell in der Vorweihnachtszeit statt und ruft immer wieder riesige Begeisterung hervor. Teams wie die “Split happens”, die “Pinschupser” oder “Die bunten Hüpfbälle” gehen aus allen Jahrgangsstufen an den Start. Aufgrund der erfolgreichen Kooperation mit Bundestrainer Peter Lorenz und Nationalspieler Tobias Gäbler sind die sportlichen Leistungen einzelner Spieler inzwischen bemerkenswert. Junioren-Nationalspieler Sven Tangermann aus der gymnasialen Oberstufe trainiert regelmäßig im Verein und wurde von den Bürgelschülern mit viel Beifall bedacht, als Trainer Lorenz verkündete, dass sich Sven auf die Junioren-WM 2012 in Bangkok vorbereitet. Erwartungsgemäß wurde er Meister 2011 (Schnitt von 176 Punkten). Aber auch jüngere Schüler ziehen nach und besuchen bereits ab der 7. Klasse die Bowling-AG im Ganztagsangebot. Ihr kontinuierlicher Trainingsfleiß mündet ebenso in Erfolgen auf Vereinsebene beim TSV Chemie Premnitz. Sogar einige Lehrer und Bürgels Hausmeister Stefan Schmidt sind aktive Bowler. Das Team “Paukermix” geht in der Stadtmeisterschaft an den Start. Sport steht bei Bürgels in allen Bereichen hoch im Kurs, das ist nur ein Beleg von vielen.

Bowling-Meisterschaft 2011: TEAM: 1. “Split happens” (12) 2. “Pinschupser” (7b) 3. “The Strikers” (8b)

Sieger in der Team-Wertung: Die “Split happens”

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Naturwissenschaften anschaulich gemacht

Wie in jedem Jahr anlässlich des Geburtstages von Bruno H. Bürgel fand unser Tag der Naturwissenschaften statt. In den 7. Klassen drehte sich alles um das wichtige Thema Ernährung. Gifte in Nahrungsmitteln und viel zu viel Zucker in beliebten Genussmitteln wurden erlebbar gemacht. Einige Schüler werden nach diesen Erfahrungen so manche Lebensmittel aus dem häuslichen Sortiment verbannen wollen. In den 8. Klassen hieß es “Teste dein Wissen” rund um die Physik. Auch wie in jedem Jahr weilen in dieser Zeit die 9. Klassen im Betriebspraktikum und sammeln wertvolle Erfahrungen für die Zeit nach der Schulausbildung. Die älteren Jahrgänge hatten diesmal Krankheitserreger zu analysieren und zu dokumentieren, ausgehend von Erfahrungen aus den Biologiekursen erarbeiteten Schüler Nervengifte in Form unterschiedlicher Projektideen. Ferner standen schulexterne Partner dem Projekttag zur Seite, so gaben Frau Leder, Frau Klein und Frau Hofschläger Wissenswertes an interessierte Schüler weiter. Ihnen gilt unser herzliches Dankeschön. Den Abschluss bildete wieder die Siegerehrung für die besten Projektbeiträge.

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Kreispokalsieger 2011

Wieder beste Schule im Havelland !

Die Bürgelschule hat zum wiederholten Male den Wettbewerb “Jugend trainiert für Olympia” als beste Schule im Havelland abgeschlossen. Somit geht der Pokal des Landkreises Havelland für die sportlichste Schule für immer in den Besitz der Bürgelschule. Der Sieg im Schuljahr 2010/11 gelang vor dem Lise-Meitner-Gymnasium Falkensee, Dritter wurde das Rathenower Jahn-Gymnasium. Auch diesen Teams von unserer Seiten herzlichen Glückwunsch! Die Leistungen hinter dieser Auszeichnung sind bemerkenswert. Es ist schon aller Ehren wert, diesen Pokal einmal in die eigene Schule zu holen, aber über einen so langen Zeitraum dieses hohe Niveau zu halten, ist großartig! Kompliment an die Sportler, Sportlehrer und Übungsleiter! Stellvertretend für die Bürgelschule hat an der traditionellen Ehrung der Besten im Beisein von Landrat Dr. Schröder eine kleine Delegation teilgenommen. Neben den Aktiven Niklas Hintze, Sean Hotz, Yasmin Nießner und Antonia Michalek waren die Sportlehrer Ingo Drawert und Thomas Noack, Rektor Michael Hohmann sowie Dauerpraktikant Dave Wagenschütz und zur Freude aller Sportlehrerlegende Uli Loff anwesend. Alle haben sich über die Ehrung sehr gefreut und die tolle Stimmung während der von der Kreissportjugend veranstalteten Abendveranstaltung genossen.

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Moderne Kunst

Kopfschütteln, Ungläubigkeit, aber auch absolute Faszination spiegeln sich in den Augen der Schüler wider. Sie befinden sich mit ihren Lehrerinnen Stephanie Lutz und Sabine Adam im Hamburger Bahnhof, Museum für Gegenwartskunst in Berlin. Er bietet alles, was den Kustbegriff neu definiert hat. Engagierte Guides begleiten den Kunstkurs des Jahrgangs 13. Dennoch bleibt es schwierig, Joseph Beuys Fettkolosse ins Herz zu schließen. Auf jeden Fall lohnt immer die Auseinandersetzung mit der Idee hinter dem Werk. Erstaunlich ist, was der Mensch ersinnen kann und dann auch umsetzt. So auch die Installation des Künstlers Tomás Saracena “Coud Cities” im Erdgeschoss (siehe Foto). Unser Ziel war es, Denk – Räume zu schaffen, sich darin zu bewegen, sie zu empfinden und sich durch sie führen zu lassen. Oder einfach ausgedrückt: Bürgelianer bleibt neugierig auf Anderes.

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Kooperation mit ALBA Berlin

Kooperation mit ALBA Berlin besiegelt!

Mit der Unterzeichnung eines Kooperationsvertrages zwischen der Bürgelschule und ALBA Berlin tragen beide Partner dafür Rechnung, dass Basketball auch in unserer Region immer beliebter wird. Nilgül Tuncbilek und Michael Hohmann haben nur noch vollzogen, was längst mit Leben erfüllt ist. Die hübsche ALBA-Trainerin des U-15 – Mädchenteams von ALBA ist auf Tour durch ganz Brandenburg, um in Schulen dafür zu werben, dass Basketball überall als AG angeboten werden kann. Sie hat aus Oberhavel berichtet, wo bereits zahlreiche Schulen gemeinsam mit dem beliebten Berliner Verein gemeinsame Sache machen. Bürgel kennt natürlich solche Prozesse bereits aus der Zusammenarbeit mit Hertha BSC. Nun also ALBA! Vor Ort wird in der bisher bewährten Form Martin Skowronek und sein Team von den Eagles die Kooperation mit den Berlinern prägen. Die Bürgelianer werden in den Genuss von Freikarten für die Profispiele kommen. Aber im Vordergrund steht die Freude an der Bewegung, die Begeisterung, die Basketball auszulösen vermag. Die Schul-Arbeitsgemeinschaften werden weiterhin konzentriert am Ball bleiben, um auch bei Turnieren in Berlin mit dem ALBA-Nachwuchs wichtige Erfahrungen sammeln zu können. Der ganz große Sport aus unserer Hauptstadt kommt immer mehr in der Provinz an. Schön, dass wir dabei sein dürfen!

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Charme aus Frankreich

Wie in den beiden Schuljahren zuvor machte das FranceMobil wieder Station an der Bürgelschule. Die Französin Floriane Canton brachte den Schülern ihr Heimatland ein Stück näher. Gemeinsam mit Robert und Francois, ihren beiden Plüschtieren, und natürlich ihrem sympathischen französischen Charme gelang es schnell, die Bürgelianer zu begeistern. Die nicht alltägliche Unterrichtssituation kam bei allen sehr gut an. Viele Schüler fühlen sich somit auch darin bestärkt, eine gute Entscheidung getroffen zu haben, dass sie die Fremdsprache Französisch angewählt haben. Wo spricht man in der Welt französisch? Welche Musik hören junge Franzosen? Welche Süßigkeiten sind in Frankreich beliebt? Die Antworten auf solche Fragen und vieles mehr bot dieser anschauliche Unterricht. Natürlich bewerben wir uns auch im nächsten Jahr wieder darum, wenn es heißt “FranceMobil ist on tour”. Merci beaucoup Floriane!

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Weltmeisterliches Treffen

Nicht jede Begegnung mit einem Menschen wirkt so nachhaltig, wie das Treffen mit Wojtek Czyz. Er ist Weltmeister, Olympiasieger, hält in der Leichtathletik Weltrekorde und auch Vorträge. Mit Unterstützung von Kersten Thiemann (Deutsche Vermögensberatung) durften sich einige Bürgelianer glücklich schätzen, einen solchen Vortrag erlebt zu haben. Die Lebensgeschichte dieses jungen Mannes hat es in sich und sie ist außergewöhnlich. Als hoffnungsvoller Fußballer hatte er gerade erst einen Vertrag unterschrieben, als sich sein Leben von einem Tag zum anderen dramatisch veränderte. Ein Foul im Fußballspiel verursachte einen Knieschaden, dem auch die modernste Medizintechnik nicht gewachsen war. Der talentierte Jungprofi verlor sein linkes Bein. Über die Amputation erzählt der routinierte Rhetoriker so gefühlsecht, dass die Stimmung im Saal zum Greifen schien. Er empfand sein Leben nur noch als Katastrophe und wollte sogar freiwillig aus diesem scheiden. Einige glückliche Umstände, gute Gespräche und die Liebe zum Sport haben Wojtek im Leben gehalten. Jetzt tourt er als Motivator durch Europa. Und das kann er! “Denke nicht an das, was du warst, sondern an das, was du bist und zu sein dich sehnst” wurde zu seinem Lebensmotto. Einem Mann, der mit einer Beinprothese den Weltrekord im Weitsprung hält, nimmt man gut gemeinte Ratschläge ab. Er will niemanden verbiegen, er zeigt auf, dass man das eigene Leben in all seinen Facetten annehmen und lieben kann. Wojtek, wenn du das hier lesen solltest, dein Besuch war absolute Extraklasse! Danke und viel Glück in London 2012! Wir werden bei dir sein!

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Kein Tag wie jeder andere

Wenn man den Ansturm am “Tag der offenen Tür” als Maßstab nehmen würde, dürfte es sehr sehr viele Anmeldungen für das nächste Schuljahr geben. Über 600 Menschen haben am späten Freitagnachmittag die Angebote der Bürgelschule genutzt. Alle Fachbereiche stellten sich vor. Stellenweise war es gar nicht so einfach, bis zu den Fachlehrern vorzudringen. Die Schulflure waren einem mächtigen Gedränge ausgesetzt. Zum Glück hatten die Schüler der gymnasialen Oberstufe Möglichkeiten zum gemütlichen Verweilen vorbereitet. Auf dem Schulhof gab es Bratwürste vom Grill und auch ein Kuchenbasar lud ein. Im Bürgel-Café trafen sich Eltern auf Einladung des Schulleiters zum fachlichen Austausch über den weiteren Weg ihres Kindes nach der Grundschule. Auf der Freilichtbühne erlebten die Gäste zunächst öffentliche Proben der Schülerband und später das Abschlussmeeting. Auf dem Programm stand auch eine Gewinnverlosung als offizielles Ende eines besonderen Schulprojekts im Zusammenwirken mit dem Eiscafé Schwarz in Steckelsdorf. Die Havelländische Erntekönigin war die Glücksfee, als ein Fahrrad als Hauptpreis den Besitzer wechselte. Zur Freude aller übergab Marco Schwarz den Projekterlös in Höhe von 500,00 Euro an den Schulförderverein. Wahrlich kein Tag wie jeder andere.

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Sport aus anderer Sicht

Wie ist es, wenn man sich in die Gefühlswelt behinderter Menschen versetzt? Die Antwort auf diese Frage bot ein Team aus Berlin mit Unterstützung der Deutschen Telekom. Auf dem Stundenplan stand im Fach Sport ausnahmsweise Blindenfußball und Rollstuhlbasketball. Auf der Grundlage geschulter Untersuchungen wurde möglich, dass sich ein gesunder Schüler in die Bewegungsabläufe von Menschen mit einer Behinderung einfühlen konnte. Im Vordergrund stand trotz des ernsten Themas die Freude an der Bewegung. Das Konzept spricht aber nicht nur die körperliche Bewegung an, sondern vor allem die soziale Kompetenz, koordinative Fähigkeiten und Kreativität. Letztlich kam es auf die gegenseitige Hilfe an und darauf, alle Sinne zu nutzen. Nicht nur, dass dem Fußball eine Klingel eingebaut ist, um seinen Lauf zu verfolgen – das Vertrauen in die Hinweise der Mitschüler macht diese Erfahrung so wertvoll. Auf eine Orientierung ohne Sehvermögen kam es beim Rollstuhlbasketball nicht an, doch die sonst selbstverständliche Form der Fortbewegung auf zwei Beinen wurde deutlich eingeschränkt. Die Schüler hatten im Rollstuhl sichtlich Freude an der Bewegung und entwickelten einen erstaunlichen Ehrgeiz die ungewohnte Herausforderung zu meistern. Aber sie wussten natürlich auch, dass sie nach Ende des Projekts wieder aufstehen würden und ohne Beeinträchtigung am Leben teilhaben können. Dennoch dürfte die Einsicht für die Umstände behinderter Menschen gereift sein. Es muss ja auch nicht immer schneller, höher, weiter gehen – Werte wie Fairness, Toleranz und Respekt sind an diesem großartigen Projekttag besonders deutlich geworden.

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