Archiv für April, 2013

Partnerschule in Prag

Schüler und Lehrer der Bürgelschule bereiteten im Prager Palach-Gymnasium eine Schulpartnerschaft vor

Eine lebhafte Delegation der Bürgelschule unternahm nicht nur eine interessante Bildungsreise nach Prag – nein – die Schüler und Lehrer waren in höchst offizieller Mission unterwegs! Aber der Reihe nach. Seit einigen Monaten versammelt Frau Hoeft ihren Kurs Naturwissenschaften um sich, weil es in Projekten um die Erforschung der Elbe geht. Diese vielfältige Projektarbeit umfasst internationale Treffen, Radiofeatures, Laboruntersuchungen des Elbwassers und vieles mehr. Im Laufe der Zeit entstanden gute interkulturelle Kontakte und immer wieder neue Projektideen. So wurde die Vorstellung geboren, mit einem Prager Gymnasium noch enger zusammen zu arbeiten. Und das nimmt jetzt Gestalt an. Gemeinsam mit der Unesco-Koordinatorin Christine Thiemann bereiteten die Bürgelianer in Prag eine Schulpartnerschaft vor. Im August wird es den Gegenbesuch in Rathenow geben und dann wird auch die Partnerschaft besiegelt. Künftig werden sich Bürgelschüler sowie Mädchen und Jungen des Jana-Palacha-Gymnasiums abwechselnd in Deutschland oder Tschechien treffen. Beim Besuch in Prag kamen die Bürgelschüler voll auf ihre Kosten, denn Prag bietet wunderschöne Sehenswürdigkeiten in der Altstadt und entlang der Moldau. Das Ganze macht Appetit auf mehr!

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Finanzminister zu Besuch

Minister Dr. Markov mit Bürgelianern im Gespräch

Die Bürgelschule hatte unlängst hohen Besuch. Weil sich die gesamte Ministerriege von Landesvater Platzeck zu einer Kabinettssitzung im Havelland eingefunden hatte, suchte sich jeder Fachminister einen weiteren Standort, um sich von der Stimmung im Land ein genaues Bild zu machen. Die Wahl von Finanzminister Dr. Helmuth Markov fiel auf die Bürgelschule, von der er nach eigenen Aussagen viel Gutes gehört hatte. Sein besonderes Interesse galt dem Sportprofil. Die Schule wurde für viele Verdienste um die Sportförderung mit dem Titel „Sportlichste Schule im Land Brandenburg“ ausgezeichnet. Der Minister wollte genau wissen, was hinter dieser Ehrung steckt. Und er wurde nicht enttäuscht. Die Bürgelianer sind sportlich enorm aktiv, gewannen siebenmal in Folge den Kreispokal bei Jugend trainiert für Olympia und bieten eine Vielzahl von Arbeitsgemeinschaften im Sport an. Die Leistungen sind um so wertvoller, weiß doch jeder, dass die Rahmenbedingungen alles andere als perfekt sind. Die Sportstätten sind schon lange nicht mehr auf dem modernsten Stand, vor allem die sanitären Bedingungen auf dem Schulsportplatz sind bedenklich. Aber diesen Umständen zum Trotz wird mit viel Engagement jedes Talent zu den bestmöglichen Erfolgen geführt. Der Minister zeigte sich davon sehr beeindruckt, wenngleich er natürlich für die notwendigen finanziellen Aufwendungen keine Mittel mitgebracht hatte. Alles in allem war es ein entspannter Besuch mit guten Gesprächen. Ex-Lehrer Christian Görke, früher selbst an der Bürgelschule tätig und inzwischen Fraktionschef in Potsdam, bestätigte in einem Telefonat, dass sich Dr. Markov an der Bürgelschule sehr wohl gefühlt hat.

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Projektfahrt nach St. Petersburg

Schüler der Jahrgänge 11 und 12 waren kürzlich in der wunderschönen Stadt St. Petersburg in Russlands Norden. Mal abgesehen von nervigen Visa-Angelegenheiten bot diese Tour viele Momente, die in guter Erinnerung bleiben, wenn man auf die Vielzahl von Reisen zurück blickt, die man schon unternommen hat. Die Stadt ist eine imposante Mischung von westlicher Moderne, russischen Schätzen, wundervollen Sehenswürdigkeiten, viel Gold und Glanz, Geschichte pur, etwas sowjetischem Restcharme und freundlichen Menschen. Die Bürgelianer haben von allem etwas aufnehmen können und wollen unbedingt noch einmal in diese pulsierende Metropole reisen, dann aber im Sommer, wenn das Wetter mitspielt. Die Teilnehmer sprachen selbst davon, eine dufte Truppe gewesen zu sein. Einen ausführlichen Reisebericht haben sie der regionalen Presse als eine Art Reisepuzzle übergeben. Hier nur noch soviel: Neben einer Stadtrundfahrt erlebten die Schüler unter anderem im berühmten Katharinenpalast das legendäre Bersteinzimmer, in der Smolny-Kirche einen tief beeindruckenden Gottesdienst, im ehemaligen Winterpalais der Zarenfamilie die Bildergalerie Eremitage und viele individuelle Ausflüge mit der Metro. Die Tour hatte tatsächlich etwas ganz Besonderes und mit Kuschi und Bolli zwei herzerfrischende Begleiterinnen, bei denen sich alle Projektteilnehmer herzlich bedanken!

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Respekt!

Wieder einmal durfte sich die Bürgelschule dadurch geehrt fühlen, dass aus berufenem Munde deutlich gemacht wurde, wie sozial, menschlich und tolerant es an dieser Schule zugeht. Im Namen der Bundesjustizministerin eröffnete der Pressesprecher des BMJ Hendrik Wieduwilt eine Wanderausstellung mit Schulprojekten, die bundesweit auf sich aufmerksam gemacht hatten. Die Bürgelschule setzt mit der Idee des grünen Bandes am Handgelenk ein Zeichen für gegenseitige Rücksichtnahme, Respekt füreinander, Toleranz und Gewaltfreiheit. Das Statement aus dem BMJ deckte sich im Wesentlichen mit lobenden Worten von Bürgermeister Ronald Seeger, der die Bürgelschule seit vielen Jahren auf einem guten Weg sieht. Die Erfolge dieser Schule seien das Resultat einer kontinuierlichen und engagierten Teamarbeit. Gleiches drückte auch Andrea Voßhoff (MdB) in einem Grußschreiben aus. Man spüre auch während dieser Feierstunde ein ganz besonderes Flair, eine angenehme Gelassenheit und Lebensfreude bei Schülern und Lehrern gleichermaßen. Diesen Eindruck hat die Schülerband mit einem tollen Auftritt noch bekräftigt. Bei einem kleinen Buffet konnten sich die Gäste stärken und über die unterschiedlichen Projektinhalte austauschen. Die Vertreter des Justizministeriums traten ihre Heimreise nach Berlin mit einem guten Gefühl an: „Wir haben uns bei euch ausgesprochen wohl gefühlt!“

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„Paris bedeutet laufen.“ …

Gedanken zur Paris-Tour (abgeschrieben bei Stephanie Lutz)

… und genau das haben die Bürgelianer (frei nach Victor Hugo) bei der traditionellen Tour in Frankreichs Hauptstadt getan. Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Paris auch wirklich sehen und erleben – das war ein Ziel für die Teilnehmer. Der Eiffelturm, Triumphbögen, Louvre, Place de la Concorde, Gärten, Brücken, die Friedhöfe, Notre-Dame, Kaufhäuser, Pigalle, Metrofahren, Grands Boulevards, Superchaosverkehr und und und … und dazu Wind, Regen und 10 Grad. Doch die Motivation hielt an, alle blieben dabei, alle fotografierten und alle nahmen viele Eindrücke mit nach Hause. Paris bietet Eindrücke in ein Leben, das gegensätzlicher nicht sein könnte. Touristenströme dort, wo die Highlights sind. Am Stadtrand finden sich tagsüber fast menschenleere, triste Viertel. Glanz und unvorstellbarer Reichtum stehen neben bitterster Armut. Alle Nationalitäten sind vertreten. So viele Gesichter und so viele Geschichten dahinter – und wir mittendrin!

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Volleyball als Schultradition

Uli Loff bewies nicht nur Qualität beim Organisieren von Volleyball-Turnieren – ein großer Sportler hat sich verabschiedet

Das 30. Bürgelturnier im Volleyball ist nun schon wieder Geschichte. Mit diesem Traditionsturnier ging eine Ära zu Ende. Uli Loff war seit 1984 der Organisator dieser Sportveranstaltung, die einen festen Platz in der Bürgel-Chronik hat. Ihm war es seinerzeit zu verdanken, dass die Sportart Volleyball in unserer Region einen Siegeszug vollziehen konnte. Seine Initiative war es, dass dieses beliebte Ballspiel in die Lehrpläne der Schulen Einzug hielt, Wettkämpfe bei Jugend trainiert für Olympia für die Jugendlichen unserer Region immer erfolgreicher verliefen und sich zahlreiche Teams bildeten, die sich heute wie ganz selbstverständlich im Ligaspielbetrieb befinden. Ganz so selbstverständlich war das alles nicht, dazu gehörte Engagement und Leidenschaft. All das brachte der Lehrer und Sportsmann Uli Loff mit, er wurde zum Vorbild vieler seiner Nachfolger und wurde nun verdientermaßen für seine Leistungen geehrt. Der Sportlerball anlässlich des Jubiläumsturniers wurde zur Bühne für Uli Loff. Die Schulleitung würdigte seine selbstlosen Verdienste, vom Sportbund erhielt er die höchste Auszeichnung, die im Landkreis vergeben werden darf, von seinen Mitstreitern bekam er viel viel Beifall und liebe Worte auf seinem Weg in den „Ruhestand“. Natürlich bleibt Uli Loff aktiv, dem Sport im Allgemeinen und seiner Schule im Besonderen weiterhin verbunden, aber mit dem Management von Turnieren ist nun Schluss! Uns bleibt nur noch, ein herzliches Dankeschön zu sagen und Uli Loff eine stabile Gesundheit zu wünschen, so dass ab sofort seine Enkelkinder vom Opa lernen können, wie man richtig Volleyball spielt!

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Projektarbeit in Schwanebeck

Die Teilnehmer der Arbeitsgemeinschaft „Stadtökologie“ haben im Rahmen ihrer Projektarbeit die Abfallbehandlungsanlage in Schwanebeck besucht. Die Koordinatorin Anke Lüdemann hat wiederholt die Allianz-Versicherung als Förderer dieser Maßnahme gewinnen können. Gleichwohl geht auch ein Dank an den Landkreis Havelland für die freundliche Unterstützung. Die Schüler hatten vorab eine umfangreiche Recherchearbeit betrieben, um Einblicke in die große Verantwortung der Abfallbeseitigung zu erhalten. Es gibt noch erhebliche Unterschiede, wie z.B. in Entwicklungs- bzw. Industrieländern der Wohlstandsmüll beseitigt wird. Um zu sehen, welchen Weg unser Hausmüll nebst Plasik und Papier nimmt, sahen sich die Bürgelschüler vor Ort um. Die technischen Abläufe wurden von Herrn Braatz anschaulich demonstriert. Den Müll von 155.000 Menschen aus dem Havelland zu entsorgen, erweist sich als große Herausforderung und anspruchsvolle Aufgabe. Bis hin zur biologischen Behandlung der Abfallreste erfolgt alles unter der Kontrolle vom Umweltamt. Die AG „Stadtökologie“ hat nach diesem interessanten Einblick in die Müll-Wirklichkeit noch mehr Grund darauf aufmerksam zu machen, wie wichtig es für jeden einzelnen von uns ist, mitzuhelfen, dass globale Umweltprobleme bekämpft werden müssen.

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