Archiv für November, 2012

Siegerehrung

Siegerlächeln nach Siegerehrung

Über den Tag der Naturwissenschaften ist nachhaltig berichtet worden. Auch die regionale Presse hält darüber zum Nachlesen einiges bereit. Die erfolgreichsten Schülerinnen und Schüler nach Auswertung der Projekttag-Angebote wurden wie in jedem Jahr im Konferenzraum geehrt, erhielten Urkunden und einen leckeren Pfannkuchen für den Weg zum anschließenden Unterricht. Die inhaltlich verantwortlichen Lehrkräfte der einzelnen Jahrgänge nahmen die Siegerehrung vor. Die erfolgreichen Projektschüler bekamen verdientermaßen sehr viel Beifall. Den größten Applaus, der zudem lange anhielt, bekam jedoch eine Lehrkraft. Bruni Rottke ist Fachkonferenzleiterin Mathematik und mitverantwortlich, wenn es darum geht, die Mathe-Olympiade oder den Tag der Naturwissenschaften vorzubereiten. Dies tat sie jeweils zum letzten Mal, denn im nächsten Jahr wird sie dem Lehrerdasein adé sagen. Rektor Michael Hohmann hob ihre Vorbildwirkung hervor, bedankte sich für das engagierte und immer faire Arbeiten im Team und ließ anschließend den riesigen Applaus einfach wirken. Das tat auch einer so verdienstvollen Lehrkraft mit jahrzehntelanger Erfahrung sichtlich gut.

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Selbstversuch mit Folgen

  Zerstörerisches Experiment oder Selbstheilung???

Der Kurs Französisch 12 hat ein gewagtes Experiment offenbar überlebt! Was war passiert? Textarbeit im Französischunterricht – GÄHN!!! Aber alles kam anders und ist schnell erzählt: Der Text ruft dazu auf, mal einige Zeit ohne Glotze, ohne Handy, ohne Internet auszukommen. Brutale Vorstellung! Der Stephie-Lutz-Kurs wagte das Unvorstellbare. Alle machten mit – das war abgemacht, und zwar von Montag bis Freitag – ALLES AUS!!! Die Auswertung erfolgte am Ende des Experiments nach der Schule, zwanglos, bei einer Tasse Kaffee, ganz ohne „DuDu!“, ohne Versagensdruck, jeder berichtet nur, wie es ihm so erging. Erfahrungen müssen einfach wirklich erlebt werden, Primärerfahrungen sind nachhaltiger als secondhand. Momente der sensibleren Wahrnehmung des eigenen Handelns gehören zur Persönlichkeitsentwicklung dazu. Dieses Projekt / Experiment war sicher nur ein Streiflicht, aber vielleicht hat sich eine kleine Erkenntnis im Gehirn versteckt – und wächst…    Stephie Lutz bedankt sich jedenfalls bei ihrem experimetierfreudigen Kurs und sagt: „Dachte so viel über das Nichtfernsehen nach, dass ich darüber nachdachte, warum ich so viel darüber nachdenke.“ Und das sagen die anderen: „War o.k.“ (Kien) „Ich hätte nicht gedacht, dass ich mehr Zeit habe, als ich glaubte zu haben und dass ich viel Zeit vor dem Bildschirm verplempere.“ (Lucas) „Ohne Handy war nicht ohne, aber der Rest ging.“ (Max) „War in der Zeit viel spazieren-das tat mir gut.“ (Jenny) „Hatte mehr Freizeit, die ich sinnvoller und kreativer nutzen konnte. Aber Facebook fehlte mir schon extrem.“ (Julia) „Anstrengend war es auf jeden Fall“ (Claudine) „Plötzlich stand man in einem leeren Raum voller Zeit“ (Marvin) „Hänge ganz schön an meinem Handy, war mir so nicht klar.“ (Lisa) „Hat gut getan mal ohne, ging früher ins Bett, war morgens wacher.“ (Timo) Und schließlich Fabian: „Ich hatte Zeit anderes zu tun, Dinge, die ehrlich gesagt, sinnvoller waren. Gute Erfahrung!“

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Bürgel-Quin-Hey!

Der GEO-Kurs 13 mit David Debihia in „Afrika in Berlin“

Bürgel-Quin-Hey! Diese etwas andere Begrüßung erlebte der GEO-Kurs 13 im Museum Dahlem, als dort die Ausstellung „Afrika in Berlin“ besucht wurde. Statt der typischen Museumsführung bekamen die Schüler prall gefüllte Infos und ganz neue Einblicke in die Welt Afrikas. Museumsführer David Debihia begrüßte die Bürgelianer nach afrikanischem Brauch mit Trommelmusik, die gleich gute Stimmung verbreitete. David kam vor 15 Jahren aus Nigeria nach Deutschland und begeistert seither die Besucher für seine Heimat. Seine Geschichten erzählte er liebevoll, sparte nicht mit Details und er veranschaulichte mit Liedern. So wurden die Schüler in den Bann des schwarzen Kontinents gezogen. Am Ende waren alle in einem afrikanischen Spiel vereint. Begeisterte Schüler, ein zufriedener Museumsführer und eine Kurslehrerin (Anke Lüdemann) die sich ihre Exkursion nicht besser hätte wünschen können. Museum geht also auch anders. Der Kurs sagt DANKE!!!

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Hochschultag 2012

Dr. Helmstädter bei seiner Präsentation im AudiMax

Mit der Fachhochschule Brandenburg verbindet die Bürgelschule eine Kooperationsvereinbarung. Das klingt rein theoretisch und wird es immer sein, wenn die Idee hinter dem Vertrag nicht mit Leben gefüllt wird. Zum Hochschultag 2012 machten sich deshalb über 170 Bürgelianer der gymnasialen Oberstufe auf nach Brandenburg. FHS-Präsident Hans-Georg Helmstädter begrüßte im schönen AudiMax die Delegation aus Rathenow. Seine Präsentation enthielt imposante Details zum Studienstandort Brandenburg/Havel. Anschließend wurde in Arbeitsgruppen der Campus erkundet. In Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik gab es wertvolle Infos über Studiengänge und Anforderungsprofile. Im Workshop wissenschaftliches Arbeiten erfuhren die interessierten Gäste noch mehr aus dem Alltag von Studierenden. Deshalb war auch für jene, die inhaltlich andere Studienwünsche haben, der Hochschultag ein Gewinn. Die prinzipiellen Informationen sind geeignet, rechtzeitig die individuellen Vorstellungen unserer Abiturienten auszuloten. In Zukunft sollen gemeinsame Projekte dazu beitragen, dass Bürgelschüler das FHS-Angebot genau kennen und sich gezielt auf die Zeit nach dem Abi vorbereiten können.

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Stiftung Lesen

Martin Gorholt und Werner Bader inmitten der Teilnehmer am Vorlesetag in der Bürgelschule

Auf Initiative von DIE ZEIT erfreut sich der bundesweite Vorlesetag vor allem in Schulen wachsender Beliebtheit. Dies ist den vielen ehrenamtlich Tätigen zu verdanken, die den Kontakt zwischen Schule und Politik oder Wirtschaft herstellen. Die Bürgelschule durfte auf Einladung des Kulturvereins Mark Brandenburg e.V. den Kultur-Staatssekretär Martin Gorholt in der Klasse 7a begrüßen. Er las aus John Boynes „Der Junge im gestreiften Pyjama“. Das Buch erzählt von der tragischen Freundschaft zwischen Bruno, dem Sohn eines SS-Offiziers im KZ Auschwitz, und dem jüdischen Kind Schmuel, einem Häftling im KZ. Die Geschichte geht zu Herzen und vereint historische Aufarbeitung mit gutem literarischem Handwerk des irischen Autors. Vereinsvorsitzender Werner Bader ist treuer Begleiter solcher Vorlesungen in Schulen. Der 91jährige verfügt über eine unermessliche Lebenserfahrung und hat regen Anteil an der Umsetzung kluger Ideen in der Kulturszene des Landes. Die Bürgelschule bedankt sich bei allen Mitwirkenden für die gute Zusammenarbeit bei der Umsetzung des Projekts, insbesondere bei Ingrid Bargel für die einfühlsame Organisation.

Staatssekretär Martin Gorholt las aus „Der Junge im gestreiften Pyjama“

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Tag der Naturwissenschaften

Projektchefin Viola Krüger und Dozent Rayk Sommer vom ASB nach einem beeindruckenden Beitrag über Erfahrungen von Rettungskräften beim Einsatz mit Drogendelikten

Wie in jedem Jahr um den Geburtstag von Bruno H. Bürgel (geboren am 14. November 1875) herum findet der traditionelle Tag der Naturwissenschaften statt. Jahr für Jahr ist es so, dass sich die 9. Klassen im Betriebspraktikum befinden und der Jahrgang 13 das Probeabi schreibt. Alle anderen Jahrgänge erleben Projektunterricht, der sich im Wesentlichen an naturwissenschaftlichen Praxisthemen orientiert. Die für Bürgel typische Ausrichtung auf viel Bewegung kommt auch an einem solchen Tag nicht zu kurz, denn zur Entspannung wird zwischendurch in der Turnhalle Sport getrieben. Im Mittelpunkt steht jedoch die Orientierung an gesellschaftlichen Themen mit naturwissenschaftlichem Hintergrund. Dafür  begrüßen die verantwortlichen Lehrkräfte schulexterne Fachleute, die den Projektteilnehmern Wissenswertes vermitteln. Die Angebote reichen von gesunder Ernährung über gefährliche Krankheiten bis hin zur Aufklärung über den Missbrauch von Drogen. In diesem Jahr wurde letztgenannter Aspekt sehr anschaulich ergänzt mit Unfallfolgen unter Einfluss von Drogen. Rettungskräfte unseres Kooperationspartners ASB demonstrierten mit erschreckenden Bildbeweisen die Ausmaße von Unfällen mit Todesfolge. Rayk Sommer hat in seinen Vorträgen aus persönlichen Erfahrungen berichtet und auch die seelische Seite der Rettungskräfte beleuchtet. Für seinen beeindruckenden Beitrag erhielt er viel Beifall sowie die Anerkennung der Projektchefin Viola Krüger, die den Dank im Namen der Bürgelschule aussprach. Ferner bedanken wir uns bei Frau Hofschläger und Frau Klein, die ebenfalls als Dozenten auftraten. Einige Tests in den 10. Klassen in Biologie, Mathematik und Chemie sowie eine Informationsveranstaltung zum Weg in die gymnasiale Oberstufe rundeten den Projekttag ab.

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Dank an AG-Leiter

Stellvertretend für die vielen ehrenamtlichen Helfer im Ganztagsangebot der Bürgelschule haben die Mitglieder der AG Golf ihrem Trainer eine kleine Überraschung bereitet. Robert Stoye wurde für sein Engagement im Golfsport für Jugendliche als „Trainer des Jahres“ ausgezeichnet. Die Bürgel-AG im Golf gratulierte Robert herzlich mit einem imposanten Blumenstrauß sowie einem Bürgel-Shirt mit Schullogo. Die Bürgelschule organisiert wöchentlich über 40 Arbeitsgemeinschaften. Viele sportliche Angebote folgen natürlich dem Schulprofil. Unser Dank richtet sich an den bereits langjährigen Kooperationspartner in Premnitz, der hoch professionell die Bowling-AG betreut. Bürgel bedankt sich ebenso herzlich bei den Red Eagles, die Basketball in Rathenow zu einer immer beliebteren Sportart entwickelt haben. Ferner nutzen Bürgelschüler die Leidenschaft von Frau Denzin im Reitsport und Herrn Waleschkowski im Schach. Ebenfalls traditionell ist die Zusammenarbeit mit der Kegelbahn im Waldschloss und die Betreuung der Leichtathleten durch Carsten Thomas. Unser Dank geht natürlich auch an die Sportlehrkräfte und Praktikanten, die dafür sorgen, dass Bürgelschüler ständig in Bewegung bleiben. In den musisch-künstlerischen und kreativen Bereichen sind die Arbeitsgemeinschaften ein beliebter Ausgleich zu den Belastungen im schulischen Alltag. Frau und Herr Reimann begleiten die Schülerband und kümmern sich um den Wettbewerb „Bürgel sucht das Supertalent“,  Nina Omilian hat die Gesangsausbildung übernommen, Frau Lisdau ist nicht nur einfühlsame Schulsozialarbeiterin, sondern auch die gute Seele der BHB-Crew, den Tanzmädchen der Bürgelschule. Immer engagiert sind auch Klaus-Dieter Stenzel, Ronny Greisner, die Familie Pohland im Bürgel-Café, Video-Chef Eberhard Rabe und  Frau Hein in der Bibliothek. Allen AG-Leitern und fleißigen Helfern sprechen wir ein großes Dankeschön aus und hoffen darauf, dass sie auch künftig die aktive Freizeit der Bürgelschüler unterstützen.

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Brandenburgs beste Ruderer

Doppelvierer mit Steuermann der Bürgelschule

Die Teilnehmer der diesjährigen Bundesfinals des Wettbewerbs „Jugend trainiert für Olympia“ wurden in Potsdam von Bildungs- und Sportministerin Dr. Martina Münch geehrt. Unser Ruder-Doppelvierer  mit Steuermann vertrat die Bürgelschule und somit auch das Land Brandenburg im Bundesfinale. Das Boot in der Besetzung Moritz Grand´homme, Torsten Heinrich, Robert Langgemach, Alexander Liepe sowie Steuermann Richard Schöpp fuhren auf einen beachtlichen 11. Rang. Der Heimattrainer Wolfgang Konegen war mächtig stolz auf dieses Team. Sportlehrer Ingo Drawert war Mitglied der Bürgel-Delegation während des Festaktes. Die Ministerin würdigte das sehr gute Abschneiden der jungen Sportler aus dem Land Brandenburg. In fünf Wettbewerben stellten Brandenburger Sportschulen den Bundessieger. Zwei von ihnen werden das Land sogar bei Schulweltmeisterschaften vertreten. Dabei sind auch die Fußballerinnen der Sportschule Potsdam, an denen die Bürgel-Mädchen ja bekanntlich erst im Endspiel scheiterten. Wir gratulieren herzlich den Aktiven, Sportlehrern und Trainern!

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