Archiv für September, 2011

Weltmeisterliches Treffen

Nicht jede Begegnung mit einem Menschen wirkt so nachhaltig, wie das Treffen mit Wojtek Czyz. Er ist Weltmeister, Olympiasieger, hält in der Leichtathletik Weltrekorde und auch Vorträge. Mit Unterstützung von Kersten Thiemann (Deutsche Vermögensberatung) durften sich einige Bürgelianer glücklich schätzen, einen solchen Vortrag erlebt zu haben. Die Lebensgeschichte dieses jungen Mannes hat es in sich und sie ist außergewöhnlich. Als hoffnungsvoller Fußballer hatte er gerade erst einen Vertrag unterschrieben, als sich sein Leben von einem Tag zum anderen dramatisch veränderte. Ein Foul im Fußballspiel verursachte einen Knieschaden, dem auch die modernste Medizintechnik nicht gewachsen war. Der talentierte Jungprofi verlor sein linkes Bein. Über die Amputation erzählt der routinierte Rhetoriker so gefühlsecht, dass die Stimmung im Saal zum Greifen schien. Er empfand sein Leben nur noch als Katastrophe und wollte sogar freiwillig aus diesem scheiden. Einige glückliche Umstände, gute Gespräche und die Liebe zum Sport haben Wojtek im Leben gehalten. Jetzt tourt er als Motivator durch Europa. Und das kann er! „Denke nicht an das, was du warst, sondern an das, was du bist und zu sein dich sehnst“ wurde zu seinem Lebensmotto. Einem Mann, der mit einer Beinprothese den Weltrekord im Weitsprung hält, nimmt man gut gemeinte Ratschläge ab. Er will niemanden verbiegen, er zeigt auf, dass man das eigene Leben in all seinen Facetten annehmen und lieben kann. Wojtek, wenn du das hier lesen solltest, dein Besuch war absolute Extraklasse! Danke und viel Glück in London 2012! Wir werden bei dir sein!

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Kein Tag wie jeder andere

Wenn man den Ansturm am „Tag der offenen Tür“ als Maßstab nehmen würde, dürfte es sehr sehr viele Anmeldungen für das nächste Schuljahr geben. Über 600 Menschen haben am späten Freitagnachmittag die Angebote der Bürgelschule genutzt. Alle Fachbereiche stellten sich vor. Stellenweise war es gar nicht so einfach, bis zu den Fachlehrern vorzudringen. Die Schulflure waren einem mächtigen Gedränge ausgesetzt. Zum Glück hatten die Schüler der gymnasialen Oberstufe Möglichkeiten zum gemütlichen Verweilen vorbereitet. Auf dem Schulhof gab es Bratwürste vom Grill und auch ein Kuchenbasar lud ein. Im Bürgel-Café trafen sich Eltern auf Einladung des Schulleiters zum fachlichen Austausch über den weiteren Weg ihres Kindes nach der Grundschule. Auf der Freilichtbühne erlebten die Gäste zunächst öffentliche Proben der Schülerband und später das Abschlussmeeting. Auf dem Programm stand auch eine Gewinnverlosung als offizielles Ende eines besonderen Schulprojekts im Zusammenwirken mit dem Eiscafé Schwarz in Steckelsdorf. Die Havelländische Erntekönigin war die Glücksfee, als ein Fahrrad als Hauptpreis den Besitzer wechselte. Zur Freude aller übergab Marco Schwarz den Projekterlös in Höhe von 500,00 Euro an den Schulförderverein. Wahrlich kein Tag wie jeder andere.

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Sport aus anderer Sicht

Wie ist es, wenn man sich in die Gefühlswelt behinderter Menschen versetzt? Die Antwort auf diese Frage bot ein Team aus Berlin mit Unterstützung der Deutschen Telekom. Auf dem Stundenplan stand im Fach Sport ausnahmsweise Blindenfußball und Rollstuhlbasketball. Auf der Grundlage geschulter Untersuchungen wurde möglich, dass sich ein gesunder Schüler in die Bewegungsabläufe von Menschen mit einer Behinderung einfühlen konnte. Im Vordergrund stand trotz des ernsten Themas die Freude an der Bewegung. Das Konzept spricht aber nicht nur die körperliche Bewegung an, sondern vor allem die soziale Kompetenz, koordinative Fähigkeiten und Kreativität. Letztlich kam es auf die gegenseitige Hilfe an und darauf, alle Sinne zu nutzen. Nicht nur, dass dem Fußball eine Klingel eingebaut ist, um seinen Lauf zu verfolgen – das Vertrauen in die Hinweise der Mitschüler macht diese Erfahrung so wertvoll. Auf eine Orientierung ohne Sehvermögen kam es beim Rollstuhlbasketball nicht an, doch die sonst selbstverständliche Form der Fortbewegung auf zwei Beinen wurde deutlich eingeschränkt. Die Schüler hatten im Rollstuhl sichtlich Freude an der Bewegung und entwickelten einen erstaunlichen Ehrgeiz die ungewohnte Herausforderung zu meistern. Aber sie wussten natürlich auch, dass sie nach Ende des Projekts wieder aufstehen würden und ohne Beeinträchtigung am Leben teilhaben können. Dennoch dürfte die Einsicht für die Umstände behinderter Menschen gereift sein. Es muss ja auch nicht immer schneller, höher, weiter gehen – Werte wie Fairness, Toleranz und Respekt sind an diesem großartigen Projekttag besonders deutlich geworden.

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Tag der Berufsorientierung

Im Rahmen eines Projekttages wurden in allen Klassen Konzepte entwickelt, wie sich Schüler ihre Berufsorientierung vorstellen. Das Anforderungsprofil entsprach dabei der jeweiligen Altersstufe. Ein ganz besonderer Erfahrungswert ist immer der Blick in die Praxis. So konnten die Biologie-Kurse der gymnasialen Oberstufe hinter die Kulissen des Herzzentrums Berlin-Bernau schauen. Mit dem Arbeitstitel „Lange Nacht der Katheterlabore“ machten sich 20 junge Bürgelianer auf, hautnah zu erleben, wie Gefäßprothesen (Stents) gesetzt werden. Sie nahmen an Führungen teil und informierten sich an verschiedenen Themenständen. Besonders anschaulich erwies sich das Einsetzen von Aortenklappen. Die besuchten Labore gehören zu den modernsten ihrer Art in Europa. Schüler, die einen medizinischen Beruf ergreifen wollen, hatten einen beeindruckenden Einblick in die Leistungsfähigkeit der modernen Medizin. Auf dem Weg zum Abitur sollte sich dieses Wissen auszahlen.

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Ausspannen in Magdeburg

Die Klasse 8d verspürt ein Bedürfnis, sich für die schöne Zeit während der jüngsten Klassenfahrt bei den Klassenleiterinnen und den Leuten von der Jugendherberge herzlich zu bedanken. Justin Rößler hat im Namen der Klasse seine Gedanken zusammengefasst und die Homepage-Redaktion um Veröffentlichung gebeten. Die Klasse war sehr gespannt, was sie in Magdeburg erwarten würde. Und man kann es gleich vorwegnehmen – es war eine schöne Tour mit einigen Höhepunkten. Auf dem Programm stand unter anderem ein gemeinsamer Kino-Besuch. Der Film „What a Man“ hat allen gut gefallen. Auch die Shoppingtour hat zur Entspannung beigetragen. Ganz anders ging es dann im BUGA-Park zu. Dort konnte unter Anleitung experimentiert werden und die Besichtigung des Jahrtausendturms gehörte zum Standardangebot in Magdeburg. Schließlich trug ein lustiger Besuch in einem Schwimmbad zur allgemein guten Stimmung bei und rundete eine entspannte Klassenfahrt ab. Die Klasse 8d sagt einfach mal DANKE!

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Tag der Demokraten

Die Bürgelschule präsentierte verschiedene Projekte am Tag der Demokraten. Auf der Bühne waren die Schüler-Band „Freunde des Saturn“ , die Tanzgruppe BHB-Crew sowie weitere Sängerinnen der Bürgelschule live zu erleben. Am Stand unserer Schule wurden wieder fleißig „rote Hände“ gesammelt. Dieses Projekt ist inzwischen überregional bekannt und eng mit der Unesco-Arbeit der Bürgelschule verbunden. Die Schülerinnen und Schüler engagieren sich gegen Doping im Sport mit Unterschriftenlisten und verkauften Kreativartikel,um einen Beitrag zur Linderung der Hungersnot in Afrika zu leisten. Die Beiträge verschiedener Schulen und Verbände waren es wert, als Gast beim Tag der Demokraten dabei zu sein. Die Teilnehmer am Politiker-Forum waren allerdings eher enttäuscht. Allein der CDU-Mann Dieter Dombrowski stellte sich den Schülern, die vorher ihre Fragen einreichen sollten. Die Meinung zu diesem zuvor als sehr bedeutend angekündigten Forum war dann auch ziemlich eindeutig. Politikverdrossenheit wird man nicht dadurch bekämpfen, dass man den Jugendlichen und künftigen Wählern die kalte Schulter zeigt.

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KEiNE PANiK

Bürgelianer bei und mit Udo Lindenberg in Berlin

Wer am 14. September die rbb-Nachrichten gesehen hat, ist bereits informiert. Wer nicht, sollte unbedingt die Klasse 10c fragen, was die Schüler an diesem denkwürdigen Tag erlebt haben. Die Klassenleiter hatten ein ganz spezielles Projekt organisiert und tagelang im Unterricht verschiedener Fächer vorbereiten lassen. Geschichte live zum Jubiläum 50 Jahre Mauerbau war die eine Seite, die andere ist ein Erlebnis, das sehr lange in Erinnerung bleiben wird. „Hinterm Horizont“ trafen sich die Bürgelianer mit einem Idol. Udo Lindenberg, der deutsche Panikrocker, bildet die personifizierte Story für das Musical „Hinterm Horizont“. Deutsche Geschichte und eine wunderbare Geschichte über eine ganz besondere deutsch-deutsche Liebe zweier durch die Berliner Mauer getrennte junge Menschen sind neben über 30 Lindenberg-Songs die Inhalte des Musicals. Wenn dann der Meister selbst noch auf die Bühne kommt, gemeinsam mit dem Ensemble seine Lieder singt und mit dem Regierenden Bürgermeister von Berlin ein beeindruckendes Unterrichtsmaterial präsentiert, ist das schon mehr als ein normaler Unterrichtstag bieten kann. Aber wenn Udo Lindenberg zum Schluss auch noch mit dem Banner der Bürgelschule auf der Bühne steht und sich mit Marc aus der 10c  unterhält, dürfte allen klar geworden sein, dass an diesem Tag etwas ganz Besonderes passiert ist. Marc klopft Lindenberg auf die Schulter und sagt. „Udo, ich brauche für meine Klassenleiterin noch ein Autogramm.“ Ein perfekter Tag!

Schon im Bus auf der Hinfahrt war die Stimmung sensationell. Mit Songs von Udo Lindenberg heizte Ralf Kuchenbecker mächtig ein. Und speziell für die besondere Tour wurde ein Udo-Kuchen gebacken. Es gibt Tage, die werden aus der Schulzeit immer in Erinnerung bleiben. Dieser gehört dazu…

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Lebendiges Schulprofil

Die „Urkundenhamster“ der Bürgelschule

Das schulische Sportprofil erlebte mit dem diesjährigen Sportfest einen echten Höhepunkt. Bei besten äußeren Bedingungen gab es Höchstleistungen in den Einzeldisziplinen zu bestaunen und die Teamwettbewerbe waren an Spannung und ausgelassenen Emotionen kaum zu überbieten. Die Staffelrennen und Wettbewerbe im Tauziehen kamen bei allen Teilnehmern ganz besonders gut an. Ein Schüler der neuen 7. Klassen hat es auf den Punkt gebracht: „Das ist bisher mein schönstes Sportfest!“ Er sprach es aus und umarmte voller Freude sein Team, das beim Tauziehen gerade gewonnen hatte. Mit Lob für das Organisationsteam um Ingo Drawert wurde zu Recht nicht gegeizt. Der reibungslose Ablauf für über 600 Bürgelianer war bestens vorbereitet und weil sich der Tüchtige auch Glück verdient, spielte auch der Wettergott mit Sonne satt mit. Die stimmungsvolle Siegerehrung vereinte dann alle Teilnehmer noch einmal im Stadionoval. Viel Beifall gab es für die besten Sportler der Bürgelschule. Schön zu erleben war, dass sich jeder für den anderen freute. Die Fairness an diesem Tag stand sehr hoch im Kurs, was ein Verdienst des gesamten Teams aus Lehrern und Schülern ist. So gesehen gab es nur Sieger! Und für all jene, die aus welchen Gründen auch immer, das Sportfest verpasst haben, gibt es einen Nachholetermin. Schließlich soll jeder voll auf seine Kosten kommen. Das Sportprofil dieser Schule lebt, alle Augenzeugen konnten sich an diesem Tag davon überzeugen.

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Beim Werfermeeting in Elstal

Francis und Fabian (beide LK Sport) mit Speerwurf-Weltmeister Matthias de Zordo

Einige Bürgelianer ließen es sich nicht nehmen, die weltbesten Speer-, Diskus- und Hammerwerfer hautnah zu bewundern. Olympiasieger, Welt- und Europameister waren ins historische olympische Dorf nach Elstal gekommen, um zur Freude von 3000 Zuschauern auf der symbolträchtigen Sportanlage ihr Können zu zeigen. Neben dem Sport bot eine Führung Einblicke in die Geschichte dieser für die Olympischen Spiele 1936 errichteten Stätte. Die Veranstaltung wurde professionell von Sportreporter Wolf Dieter Poschmann sowie Astrid Kumbernuss moderiert.

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Drachenbootrennen: Ein Sieg der guten Laune

Team Bürgel beim Drachenboot-Schüler-Cup ganz stark!

Man muss den Organisatoren des Drachenbootrennens am Wolzensee ein riesiges Kompliment zollen. Diesen beliebten Bootsspaß nun auch für Schüler-Teams freizugeben, war eine geniale Idee! Die beteiligten Schulen dankten es mit bester Laune. Alles hat gepasst. Das Wetter war super, die Teams hoch motiviert, der Veranstalter top vorbereitet und die sportlichen Leistungen konnten sich sehen lassen. Dass die Bürgelschule sogar zwei der drei Wertungsgruppen für sich entscheiden konnte, war aus Bürgels Sicht natürlich noch das Sahnehäubchen. Den Wettbewerb der 7./8. Klassen gewann Team Bürgel sogar mit der absolut schnellsten Zeit aller Boote aus allen Altersklassen! Das war großer Sport! Die Oberschule „Duncker“ lag am Ende bei den 9./10. Klassen vorn. Im Vergleich der gymnasialen Oberstufen lag wiederum Team Bürgel vorn, nachdem alle Rennen gegen das Jahn-Gymnasium gewonnen werden konnten. Das Schöne war aber insgesamt vor allem, dass alle Sportler Spaß hatten und fair miteinander umgegangen sind. Team Bürgel bedankt sich an dieser Stelle wieder einmal bei unserem treuen Sponsor N1 GmbH. Die Ausstattung unserer Teams wäre ohne Sponsor in dieser ansehnlichen Form nicht denkbar. Aber das größte Kompliment gilt allen Aktiven für beste sportliche Unterhaltung!

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